Einsatz gegen Menschenhandel

Das Kiosk-Team der Oberschule Bomlitz hat der Hilfsorganisation Plan International Geld für den Einsatz gegen Menschenhandel gespendet. Die Schülerinnen und Schüler informierten sich über die verschiedenen Möglichkeiten, wie sie helfen können, und entschieden sich dafür, die Ausbildung von zwei Fachkräften zu finanzieren. Diese sollen in Krisengebieten wie den Philippinen den Opfern von Menschenhandel helfen. Hierfür spendete das Bomlitzer Kiosk-Team 242 Euro an Plan International. "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass vor allem Kindern und Jugendlichen dadurch geholfen werden kann", so das Team. "Denn so darf es nicht weiter gehen. Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende etwas bewirken können und die Situation auf den Philippinen etwas besser wird."

Auf Wiedersehen, Container

"Ich möchte Menschen helfen"

Interview mit der Bomlitzerin Leonie Lentz

Du möchtest Lehrerin werden. Warum?

Leonie Lentz: Ich bin in der 7. oder 8. Klasse während des Lockdowns darauf gekommen. Ich bin gut in Englisch und habe einer Freundin über Whatsapp und Telefon bei den Aufgaben geholfen. Ich habe ihr die Aufgaben erklärt und diese berichtigt. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Ich erkläre gern und die Leute sagen oft, dass sie es gut verstehen.

Und da hast du gemerkt, dass du vielleicht gut unterrichten könntest.

Genau. Das Lehramt hat aber heute auch sehr viel mit sozialen Dingen zu tun. Dies zu fördern, liegt mir sehr am Herzen. Deshalb würde ich mich sehr gern zur Beratungslehrerin weiterbilden lassen. Viele Leute sagen mir, dass ich gut zuhören kann. Manchmal braucht man ja nur ein offenes Ohr. Aber wenn es gewünscht wird, kann ich auch gut Rat geben.

Warum?

Oft kann ich nachvollziehen, was die Leute sagen. Und wenn nicht, dann kann ich mich gut darin hineinversetzen.

Welche Fächer möchtest du unterrichten?

Englisch und Kunst. 

Bist du deinem Ziel durch das Praktikum an der OBS Bomlitz nähergekommen oder hast du dich weiter davon entfernt?

Das Praktikum war eine Art Bestätigung für mich. Auch wenn ich gemerkt habe, dass der Beruf sehr anstrengend sein kann. Die Lehrerperspektive ist ganz anders als die Schülerperspektive. Es war sehr ungewohnt, dass die Schülerinnen und Schüler Frau Lentz zu mir gesagt haben. 

Wie ist dein Praktikum abgelaufen?

Ich war vor allem mit in einer 5. Klasse. Anfangs habe ich zugesehen, dann bin ich mit herumgegangen, habe geholfen und Fragen beantwortet. Und ich habe auch eine Stunde Englisch unterrichtet.

Was hast du da gemacht?

Ich habe die Schülerinnen und Schüler gefragt, welche Emotionen sie auf Englisch kennen. Dann habe ich sie diese schauspielern lassen, zum Beispiel happy. Und weil in der Klasse gerade das Konjugieren Thema ist, haben sie dann noch dazu konjugiert: I’m happy, you are happy, …

Wie war das für dich?

Es hat Spaß gemacht. Ich habe aber gemerkt, dass es mir noch nicht liegt, Ansagen zu machen.

Was nimmst du von dem Praktikum für dich mit?

Ich finde Schule sehr wichtig. Ich glaube aber auch, dass Verbesserungen im Bildungssystem nötig sind.

Welche?

Es gibt viele Schülerinnen und Schüler mit Problemen. Ich denke, dass die meisten Lehrkräfte nicht wirklich für den Umgang damit ausgebildet sind. Davon muss mehr in das Studium hinein. Das treibt mich an. Ich möchte so vielen Menschen helfen, wie ich kann.

Interview: Ph. Hoffmann-Schönbach

Leonie Lentz machte ein Praktikum an der OBS Bomlitz. Sie mag neben Englisch vor allem Kunst. Die 17-Jährige zeichnet gern und malt mit Ölkreide und mit Aquarellfarben.

Félicitations - herzlichen Glückwunsch!

Zwei Stunden lang am Computer Fragen zu Frankreich und Französisch beantworten, das war die Herausforderung beim Internet-Teamwettbewerb, der jedes Jahr von der Französischen Botschaft in Deutschland veranstaltet wird. Die OBS Bomlitz nahm in diesem Jahr mit den Jahrgängen 6 und 8 teil - und trat dabei auch gegen Gesamtschulen und Gymnasien an. Um so höher ist das gute Abschneiden beider Gruppen zu bewerten (siehe unten). Die 6er ließen 28 andere Lerngruppen in Niedersachsen hinter sich, die 8er sogar 33.
Der Online-Wettbewerb wird jährlich am Jahrestag des Deutsch-Französischen Staatsvertrages, dem 22. Januar, ausgetragen. Unterschieden wird nach den europäischen Sprachniveau-Stufen A1 bis B2. Die 6. Klassen haben im ersten Lernjahr Französisch und bewegen sich im Bereich "ohne Vorkenntnisse bis A1", die 8. sind im dritten Lernjahr im Bereich "A1 bis A2" unterwegs.

Der WPK Französisch Jahrgang 6 belegte unter 44 teilnehmenden Gruppen in Niedersachsen Platz 16. Die Gruppe erzielte 58 von 80 möglichen Punkten, also fast drei Viertel.

Fast genau in der Mitte landete der WPK Französisch Jahrgang 8. Unter 70 angemeldeten Gruppen kam er auf Platz 37. Mit 50 von 80 Punkten erreichte die Gruppe weit mehr als die Hälfte der möglichen Punkte.

Kunst von Nachbarn 

Neuntklässler*innen der Freien Waldorfschule Benefeld und der Oberschule Bomlitz haben am ersten Februarwochenende Selbstporträts in der Waldorfschule ausgestellt. Die Ausstellung wurde am Freitag, 2. Februar, um 18 Uhr in der Galerie der Schule eröffnet. Am Samstag, 3. Februar, konnten die Werke beim Tag der offenen Tür der Waldorfschule von 12 bis 15 Uhr besichtigt werden. 

Die Selbstporträts, die in der Ausstellung zu sehen waren, sind keine bearbeiteten Selfies, wie man sie auf Social-Media-Kanälen zu sehen bekommt, sondern unmittelbar gezeichnete und künstlerisch bearbeitete Werke, denen man sich betrachtend gegenüberstellen darf. 

Die Schüler*innen arbeiten zur Zeit noch intensiv an einer zeichnerischen Interpretation eines Selbstporträts und zeigen Teile ihres Gesichts in unterschiedlichen Materialien und Techniken, also Facetten ihres eigenen Ichs. Thematisch passt diese Aufgabenstellung sehr gut in die Zeit der Pubertät, in der sich Heranwachsende ja oft fragen wer sie sein wollen und wie sie auf die anderen wirken. 

Hintergrund: Im Herbst 2023 trafen sich die beiden Kunstlehrerinnen Janine Klank aus der Oberschule in Bomlitz und Undine Zinke aus der Waldorfschule in Benefeld, um ein gemeinsames Kunstprojekt mit ihren Schüler*innen der 9. Klassen anzustoßen. In beiden Schulformen steht das Erlernen unterschiedlicher Zeichentechniken auf dem Lernplan und so kam den beiden Kunstpädagoginnen die Idee, schulübergreifend an dem gleichen Thema zu arbeiten, um dann zu einer gemeinsamen Ausstellung der Werke in die Galerie der Waldorfschule einzuladen. 

Erfolgreiche Achtklässlerinnen 

Von Nils Möller

Begeisterung am Umgang mit Metall wecken: das ist das Ziel des Knatterbootwettbewerbs der Stiftung Niedersachsen Metall. Am jüngsten Wettbewerb nahm von der OBS Bomlitz der Technik-Kurs der achten Klassen teil. Die Schülerinnen und Schüler bauten im Unterricht in Teams Knatterboote. Ein solches Boot besteht aus Metall. Die Metallstücke werden aneinandergelötet. Darauf sitzt eine Membran, worauf Wasser durch zwei kleine Rohre gelangt. Unter der Membran ist eine Kerze. Sie erhitzt das Wasser, wodurch das Boot angetrieben wird. 

Beim Finale in der BBS Walsrode erreichten Jana Dageförde und Mirja Sommer aus der Klasse 8/2 mit ihrem Boot Jelly Belly den zweiten Platz. Sie erhielten als Preis eine kleine Drohne und eine Urkunde. 

Kiosk unterstützt Entwicklungsländer

Von Ben Ferguson

 

Wasser ist für alles auf der Welt lebenswichtig. Unser Körper besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser, das heißt also, dass wir es zum Leben brauchen. Außerdem benötigen wir Wasser unter anderem zum Trinken oder Waschen. Auch für die Landwirtschaft ist es unverzichtbar. Es wird für die Bewässerung von Getreide, Obst und Gemüse benötigt.
Während die Nachfrage an Frischwasser zunimmt, sinken gleichzeitig die Wasserressourcen auf unserer Erde, wie zum Beispiel Schnee, Eis und Grundwasser. Dadurch fehlt vor allem in Entwicklungsländern sauberes Trinkwasser.
Aus diesem Grund haben wir, das Kioskteam der Oberschule Bomlitz, eine Spende von knapp 160 Euro für die Hilfsorganisation Plan International getätigt. Diese Spende ist für uns nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein Ausdruck unseres Engagements für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern.
Die Entscheidung, uns für solche Projekte zu engagieren, beruht auf der Überzeugung, dass der Zugang zu sauberem Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist. Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dieses Recht für Gemeinschaften zu verwirklichen, die bisher keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben.
Plan International hat sich als eine Organisation mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit einen Namen gemacht. Ihr Fokus auf langfristige, nachhaltige Projekte und ihre transparente Arbeitsweise haben uns dazu bewegt, unsere Spende an diese Organisation zu richten. Unsere finanzielle Unterstützung wird für eine Wasserauffanganlage in Bolivien und Handwaschstationen in Malawi verwendet. Plan International informiert regelmäßig über den Fortschritt der Projekte und stellt sicher, dass Spenden effektiv und zielgerichtet eingesetzt werden. Dies gibt uns die Gewissheit, dass unsere Unterstützung dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. 

Im afrikanischen Malawi wird die Installation von Handwaschanlagen in Schulumkleiden gefördert.

Eine Familie im südamerikanischen Bolivien erhält durch die Spenden eine Wasserauffanganlage.

Zum Abschied Dank und Geschenke

Abgesehen von Lehrer Claus Becker war niemand länger an der heutigen Oberschule Bomlitz. 30 Jahre lang kümmerte sich Hartmut Will (Foto links) als Hausmeister praktisch um alles, was anlag. Zum Abschied bekam er Werke von Loriot und kulinarische Köstlichkeiten. Kollege Thomas Mlynska und Schulleiter Andreas Böhm dankten ihm mit herzlichen Worten für seine Arbeit. Das Lehrerkollegium brachte ihm zudem ein Ständchen.
Ein Nachfolger ist in Michael Müller bereits gefunden. Er wird derzeit eingearbeitet.

Musikreiche Weihnachtsfeier

Die 5. Klassen sangen das Lied "Wisst ihr, was die Frösche am Weihnachtsabend machen".

Die 6. Klassen ließen bei "Kling, Glöckchen" das Weihnachtsglöckchen erklingen.

Bei den 7. Klassen lief "Rudolph the red nosed reindeer" über die Bühne.

Pantomimekünste waren beim Weihnachtsquiz der 8. Klassen gefragt. Hier errät Herr Böhm einen Begriff von Herrn Becker.

Als "Montagsmaler" traten beim Beitrag der 9. Klassen Lehrer*innen und Schüler*innen gegeneinander an.

"Mamma mia": Die Klasse 10/1 führte eine Szene aus dem ABBA-Musical auf.

Alles andere als eingefroren war die 10/2 bei ihrer Tanzszene aus dem Musical "Frozen".

Mit "We wish you a Merry Christmas" verabschiedete der Lehrerchor die Schülerschaft in die Weihnachtsferien.

Sie zeichneten für die Organisation, die Moderation, das Licht und die Technik verantwortlich: 
vorn von links Lene, Lea und Frau Czwalinna, hinten v.l. Darian, Herr Luchterhand, (der Weihnachtsmann,) Fynn, Herr Plambeck, Elias und Robin.

Fotos/Texte: Herr Hoffmann

Von Superhelden und Wilden Hühnern

Die besten Vorleserinnen und Vorleser mit ihren Preisen (v.l.): Lea Haß, Sarah Krause, Fynn Müller und Leano Juniku. Dahinter Herr Quer (Jury), Frau Amsdon (Organisatorin), Frau Drewes (Jury) und Herr Böhm (Schulleiter/Jury).                                                               Foto: Hf

Von
Nils Möller

Lea Haß aus der 6/1 hat den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen gewonnen. Sie las aus dem 12. Gregs Tagebuch mit dem Titel „Und tschüss!“ von Jeff Kinney vor. Die Schülerin qualifizierte sich damit für den Kreisentscheid und liest dort erneut vor.
Sarah Krause aus der 6/1 las aus dem 8. Gregs Tagebuch vor und belegte den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete Fynn Müller, er las aus dem Buch Die Drei Fragezeichen Kids -  ein Fall für Superhelden vor. Der Vierte im Bunde, Leano Juniku, las aus dem Buch 1000 Gefahren um Mitternacht von Etword Packard vor. 
Neben den eigenen Büchern galt es, eine vorgegebene Passage vorzulesen. Organisatorin  

Frau Amsdon hatte dafür Die Wilden Hühner ausgewählt.

Die Schülerinnen und Schüler wurden von Schulleiter Herr Böhm, Herrn Quer (früherer Deutschlehrer unserer Schule) und Frau Drewes (ehemalige Konrektorin bei uns in Bomlitz) bewertet. 

Gleich fliegt der Ball.

Getroffen?

Eine echte Herausforderung

Am Freitag, 24. November 2023, war es mal wieder so weit. Die Jahrgänge 5 bis 7 unserer Schule durften sich gemeinsam mit drei Mannschaften der Ita-Wegmann-Schule (IWS) im Völkerball messen.

Voller Erwartungen und gut gelaunt konnte das Turnier pünktlich um 8.30 Uhr starten. Schon während der ersten Spiele war klar, dass alle Mannschaften sehr motiviert waren, ihr Bestes zu geben. Die Mannschaften der IWS wurden freundlich aufgenommen.

 

Mit neun Spielen für jede Mannschaft war es körperlich eine echte Herausforderung für alle Beteiligten. Schon in der Hauptrunde gab es spannende Spiele und bis auf sehr wenige Ausnahmen wurde hart und fair um den Sieg gekämpft. Die freiwilligen Schiedsrichter/-innen der 10/1 hatten die Leitung der Spiele souverän im Griff. Erste Favoriten waren nach der Hälfte der Hauptrunde schnell erkennbar.

 

In der Hauptrunde kam es dann schon in dem Spiel um Platz drei zu einer Besonderheit. Die Klassen 7/1 und 5/1 teilten sich beide den dritten Platz, nachdem in der letzten Sekunde zwei gleichzeitige Treffer auf jeder Seite das Spiel beendeten.

 

Das Finale bestritten die Klassen 7/2 und die 6/2. Noch in der Hauptrunde konnte sich die 6/2 knapp gegen die 7/2 durchsetzen. Doch im Finale konnte sich die 7/2 revanchieren und das Finale nach einem langen Kampf für sich entscheiden.

 

Die Atmosphäre auf den Rängen war während des ganzen Turniers friedlich und stimmungsvoll. Vielen Dank an dieser Stelle auch für das Kiosk-Team und allen Helfern der 10/1.  Es wurden 72 Hotdogs verkauft. Rekord!!!!! 

T. Siegel

Allein auf weitem Feld.

Bäm!

Versammlung aller Teilnehmer*innen.

Die 10/1 stellte die Schiedsrichter*innen.

Was passiert gerade in Israel?

Die israelische Armee ist in den von Palästinensern bewohnten Gazastreifen einmarschiert, um die Terrororganisation Hamas zu bekämpfen.  Bei Logo seht ihr, was gerade geschieht.

Was ist der Auslöser?

Anfang Oktober haben Terroristen der Hamas israelische Orte überfallen und hunderte Menschen ermordet. Eine deutsche Fernsehreporterin gibt bei Logo einen kurzen Einblick ins Geschehen.

Wie ist der Konflikt entstanden?

Warum gibt es eigentlich immer wieder Krieg zwischen Israelis und Palästinensern? Was sind die Ursachen? Youtuber Mirko Drotschmann erklärt es euch.

Für die Bürger im Ort da

Armin Welz (Benefeld, stehend) und Jürgen Hollmann (Bomlitz) erklären den Neuntklässler*innen, was sie als Ortsvorsteher so zu tun haben.



Von Leonarda Wiebe

Ortsvorsteher, was ist das eigentlich? Ortsvorsteher sind für die jeweiligen Ortschaften zuständig. Sie vertreten also ihre Ortschaften bzw. die Bürger. Sollte ein Bürger ein Anliegen haben, kann er sich an den Ortsvorsteher wenden.
Jürgen Hollmann ist als Ortsvorsteher für Bomlitz zuständig und Armin Welz für Benefeld. Beide sind quasi ein Verbindungsglied zur Walsroder Stadtverwaltung. Sie tragen beispielsweise Beschwerden weiter oder geben das Einverständnis, ein Haus zu bauen. Sie sind auch mit dem Ordnungsamt in Kontakt.
Ortsvorsteher arbeiten ehrenamtlich. Einen festen Tagesablauf haben sie nicht. Dennoch arbeiten sie oft mehrere Stunden am Tag. Beschwerden bekommen sie aber gar nicht so viele, manchmal nur eine bis drei im Monat. Häufig geht es lediglich um Kleinigkeiten.
Die Ortsvorsteher sind auch bei Wahlen aktiv. Sie sind zuständig für die Wahllokale und die Wahlhelfer.  

Armin Welz ist 65 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn. Jürgen Hollmann ist 76 Jahre alt, ebenfalls verheiratet und hat zwei Kinder sowie mehrere Enkelkinder. 

Aber warum wollten Jürgen Hollmann und Armin Welz Ortsvorsteher werden? Jürgen Hollmann ist Ortsvorsteher geworden, da er gern in Kontakt mit Menschen ist. Er sei ein sozialer Mensch, erzählt er, an der Politik sei er schon lange interessiert. Armin Welz sagte, er mache diese Arbeit, weil es ihm Spaß mache. Ortsvorsteher werden alle fünf Jahre vom Stadtrat gewählt.
In Bomlitz und Benefeld gibt es viele kaputte Straßen und Fahrradwege. Die beiden Ortsvorsteher wissen das, können aber nichts dagegen machen. Selbst reparieren lassen können sie die Straßen und Wege nicht. Sie haben jährlich lediglich ein Budget von 1500 Euro zur Verfügung. Ginge es nach den beiden, würde auch das Bomlitzer Waldbad renoviert werden. Dafür fehle aber das Geld. Voraussichtlich soll das Bad nun nächstes Jahr erneuert werden.
Was haben Ortsvorsteher eigentlich mit Politik zu tun? Sie bestimmen nicht allein über den Ort. Die Bürger können mitentscheiden und Beschwerden einreichen, damit dann alle gemeinsam einen Kompromiss finden.

 

Die eigenen Stärken gestärkt

 
Die Klassengemeinschaft stärken, die Sozialkompetenzen erweitern und die Konfliktfähigkeit ausbauen: Das sind die Ziele des Kooperationsprojekts „FairStärken“, das die Sozialarbeiterin der OBS Bomlitz, Anne Werder, jährlich mit der Sozialarbeit der Stadt Walsrode und dem Sozialraumpartner Venito veranstaltet. Auch in diesem Jahr haben sich wieder die beiden 
5. Klassen der OBS in jeweils fünf Schulstunden mit ihren eigenen Stärken beschäftigt. 

Neben verschiedenen Spielen und Übungen, aber auch Gesprächen, galt es, eine besondere Herausforderung zu meistern: das „Kistenrennen“ (Foto). Es kann nur als komplette Klassengemeinschaft bewältigt werden. Nach vielen spannenden Diskussionen, Ideen und Versuchen haben es am Ende beide Klassen geschafft und damit den Tag erfolgreich und zufrieden beendet. 

Disc Golf macht Spaß!

Von Nils Möller

Das Ziel beim Disc-Golf ist, dass man mit der Disc (Scheibe) mit möglichst wenig Versuchen in den Korb trifft. Man kann aus verschiedenen Entfernungen werfen. Man kann auch einen Parcours machen. Dann startet man zum Beispiel an den Fahrradständern und versucht, mit möglichst wenig Würfen den Korb zu erreichen. Manchmal muss man dann auch Hindernisse wie Bäume überwinden. Wir haben festgestellt: Je näher man an dem Korb ist, desto leichter ist es zu treffen. 

Der Disc-Golf-Korb wurde vom Förderverein der OBS Bomlitz bezahlt. Es gibt dafür sechs Discs in drei verschiedenen Farben. 
Fazit der Schülerzeitung: Disc Golf macht Spaß! Probiert es doch selbst einmal aus. Die Scheiben können bei Frau Bahr entliehen werden.

Eine gar nicht so neue Sportart

Disc Golf ist in den 1970-er Jahren in den USA entstanden. Auch bei uns in Deutschland ist die Sportart verbreitet. Es gibt viele Disc-Golf-Vereine, auch in Niedersachsen. Überall in Deutschland stehen öffentliche Disc-Golf-Körbe. Für Disc Golf gibt es sogar eine Weltmeisterschaft.
Wo es in Deutschland Disc-Golf-Anlagen gibt, zeigt der Deutsche Frisbeesportverband auf einer Karte. Man kann dort seinen Standort eingeben und bekommt die nächstgelegenen Anlagen angezeigt.

Viele nette Worte für die Absolventen

Die stellvertretende Landrätin Claudia Schiesgeries versprach am Ende ihres Grußworts: "Wir stehen zu eurer Schule."

Die Walsroder Bürgermeisterin Helma Spöring wünscht sich, dass noch "ganz viele Scchülerinnen und Schüler" in Bomlitz zur Schule gehen werden.

Lehrerin Frau Czwalinna moderierte die Entlassungsfeier.

Schulleiter Herr Böhm zeigte sich stolz über die vielen guten Abschlüsse der Schülerinnen und Schüler.

Domenico (links) und Ben unterhielten das Publikum mit musikalischen Einlagen.

Ben, Angel und Nele sprachen nette Abschiedsworte, mischten aber auch ein paar kritische Töne darunter.

Die Klassenlehrer Herr Hoffmann und Herr Reimers verabschiedeten ihre 10. Klassen.

Jonas zeichnete Hausmeister Thomas Mlynska für seine Dienste zugunsten der jungen Leute aus.

Zwei Jahre nach dem Wasserschaden ... 

... ist baulich noch immer nichts passiert an unserer Schule. Dabei liegen beim Landkreis Baupläne fertig ausgearbeitet in der Schublade. Doch während wir nun schon zwei Jahre auf einen ganzen Turm mit Unterrichtsräumen verzichten müssen und es erst kürzlich ins Forum hinein geregnet hat, denken die Kreispolitiker in aller Ruhe darüber nach, ob sie sich nicht noch eine neue Schulform gönnen möchten - damit am übervollen Gymnasium Walsrode ja keine Container aufgestellt werden müssen. Wir in Bomlitz wären froh über diese Container, da regnet es wenigstens nicht rein. 

Die Zukunft hängt an einer neuen Schule

Ein ehemaliger Klassenraum im zweiten Turm der OBS Bomlitz. Der Turm ist gesperrt, weil es hinein geregnet hat. Zudem war zwischenzeitlich Asbest gefunden worden.


Warum braucht man eine weitere Schule im Heidekreis?

Das Gymnasium in Walsrode ist zu voll. Es melden sich mehr Schüler*innen an, als die Schule aufnehmen kann. Deshalb will der Landkreis das Gymnasium mit einer neuen Schule entlasten, entweder einem weiteren Gymnasium oder einer Integrierten Gesamtschule.

Für uns als Oberschule Bomlitz ist das Thema deshalb so wichtig, weil die Sanierung unserer Schule davon abhängt. Der Landkreis will den Umbau nicht starten, bevor nicht feststeht, ob eine IGS gegründet wird und wo sie hinkommt. Denn vielleicht wird auch die OBS Teil einer IGS.

Im Kreisschulausschuss wurden Ende Mai drei verschiedene Modelle vorgestellt:

  • Modell A: eine IGS in Bad Fallingbostel, die Kosten dafür würden 27 Millionen Euro betragen.

       Es ist im Gespräch, die Schule in Bomlitz zu einer Außenstelle einer IGS in Bad 
       Fallingbostel zu machen.

  • Modell B: eine IGS in Walsrode, die Kosten dafür würden ebenso 27 Millionen Euro betragen.           
  • Modell C: ein zweites Gymnasium in Walsrode, die Kosten dafür würden bei 45 Millionen Euro liegen.   

 

Wie stehen die Parteien im Kreistag dazu?

Die meisten Parteien wollen sich noch nicht festlegen. Die SPD sagt ziemlich klar, dass sie eine IGS möchte. Den Grünen ist es wichtig, dass die kleinen Schulstandorte wie Bomlitz erhalten bleiben. Die CDU hat sich noch nicht klar positioniert. Die Fraktion FDP/Bürgerliste bezeichnet eine IGS als „Wunderkerze“ und meint, es gebe wichtigere Baustellen im Heidekreis. Die AfD spricht sich für ein zweites Gymnasium in Walsrode aus.

Wir haben die Parteien im Kreistag per E-Mail gefragt, wie sie das Thema Neubau der OBS Bomlitz sehen. Der Landrat Jens Grote antwortete in Abstimmung mit SPD, Grünen, CDU, FDP und Bürgerliste: „Die genannten Missstände sind uns bekannt und es ist klar, dass diesen nur mit weitreichenden Baumaßnahmen begegnet werden kann. Euer Unmut ist nachvollziehbar. Die vorhandenen Mobilbauklassen sollen nur eine Zwischenlösung sein und können die notwendigen Baumaßnahmen nicht ersetzen. Die Planungen konnten bisher noch nicht abgeschlossen werden, weil es noch unklar ist, wie sich die Schulstruktur entwickelt.“

Der SPD-Kreistagsabgeordnete Sebastian Zinke schrieb: "Der SPD im Heidekreis ist es schon seit geraumer Zeit ein dringliches Anliegen, das Gebäude der OBS-Bomlitz in einen adäquaten Zustand zu versetzen, der auch den Fortbestand als Schulstandort noch viele Jahre sichert. Hierfür entsprechende Mehrheiten zu erhalten, ist bisher leider nicht immer so einfach gewesen, wie wir es uns gewünscht haben."
Eine ausführliche Antwort bekamen wir von Alfred Dannenberg von der AfD. Er schrieb: „Nach meiner Wahrnehmung wissen alle Verantwortlichen, wie dringend der Sanierungsbedarf an eurer Schule ist. Ich habe den Eindruck und es ist auch sinnvoll, dass die Kreis-Politik erst einmal entscheiden sollte, wie die Schullandschaft im südlichen Heidekreis zukünftig aussehen soll. Diese Entscheidung könnte bereits am 30. Juni im Kreistag fallen. Und wenn dann Klarheit herrscht, wie es an den einzelnen Standorten weiter geht, weiß man auch, was man an welchem Standort sanieren und erneuern muss.“

Und weiter: „Wir müssen alle Oberschul-Standorte erhalten und unterstützen. Dazu gehört dann auch, die dringende Sanierung eurer Räumlichkeiten sofort anzugehen. Meine Fraktion wird sich dafür einsetzen.“ 

nm/hf

Was macht der Kreistag? 

Ein Kreistag ist die Volksvertretung auf Ebene der Landkreise - wie der Bundestag auf Bundesebene. Jedes Bundesland besteht aus mehreren Landkreisen. Jeder Landkreis hat einen Kreistag. Die Kreistage setzen sich aus Kommunalpolitikern zusammen. Das sind Leute, die in den Kreistag gewählt wurden.
Der Kreistag entscheidet über alle grundlegenden Angelegenheiten des Landkreises. Er wird für fünf Jahre gewählt und muss mindestens alle drei Monate zusammentreten. 

Was macht der Schulausschuss? 

Der Schulausschuss ist ein Fachausschuss des Kreistags und befasst sich mit Fragen des Schulwesens. Im Ausschuss wird über diese Fragen beraten, bevor der Kreistag darüber entscheidet. 

Was ist eine IGS? 

Eine Integrierte Gesamtschule (IGS) ist eine Schule, in der alle Schüler*innen, ob sie eine Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialempfehlung haben, gemeinsam unterrichtet werden. 

nf

250 Jahre zurückgewandert

In dem Kostüm des Müllers steckte Torsten Kleiber, der Vorsitzende des Vereins Forum Bomlitz. Er berichtete von der Geschichte der Cordinger Mühle. Herr Kleiber erzählte zum Beispiel, dass immer der älteste Sohn die Mühle erbte, egal ob es noch eine ältere Tochter gab. Ein Besitzer der Cordinger Mühle war ein Brandstifter, der vier Ställe auf einen Bauernhof anzündete. Sein Sohn ist an Pocken gestorben, da es dort noch keine Medizin dagegen gab. Damals waren die Menschen viel kleiner als heute. Deshalb wurden in der Mühle größere Türen eingebaut, damit sich nicht jeder den Kopf stößt.

Eine Woche später ging die Klasse 7/1 von Frau Mönch vor Ort der Geschichte der Cordinger Mühle auf den Grund. Die Ausflüge passten sich in den Geschichts- und den Wirtschaftsunterricht ein und liefen im Rahmen des Ganztags. 

Nils Möller


Schüler*innen erleben den Landtag hautnah


Als einzige Schule aus dem Heidekreis nahm die OBS Bomlitz an der aktuellen Ausschreibungsrunde des Projekts „Landtag-Online“ teil. Bei dem Projekt berichten Schüler*innen tagesaktuell im Internet über den Landtag in Hannover. Dort wurde im Mai zum Beispiel darüber diskutiert, wie Niedersachsens Schulen trotz Lehrermangels den Unterricht sicherstellen können.

Bis Januar machen acht Schulen aus ganz Niedersachsen bei dem Projekt mit, darunter hauptsächlich Gymnasien. Die Bomlitzer hatten sich mit ihrer AG Schülerzeitung beworben und waren vom Förderbeirat der Landesinitiative n-21 zusammen mit den anderen sieben Schulen aus 24 Bewerberteams ausgewählt worden.

Die vier Schüler*innen - Talea Rosenthal, Ben Gabler, Jason Rulfs und Nele Freytag - waren zusammen mit Herrn Hoffmann zwei Tage lang vor Ort in Hannover. Der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke (SPD), der in Benefeld wohnt, unterstützte die Schüler*innen als Pate. Ziel des Projektes ist es, durch journalistisches Arbeiten Medienkompetenz zu fördern und Schüler*innen für landespolitische Themen zu begeistern. 

Bei seinem Besuch an der OBS Bomlitz wurde Herr Zinke auch auf das Thema Neubau der Schule angesprochen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es noch vor den Sommerferien Neuigkeiten darüber gibt. Hintergrund: Die Sanierung der Schule ist eigentlich längst beschlossene Sache, aber wieder ins Stocken geraten, weil es Überlegungen gibt, im Heidekreis stattdessen eine Integrierte Gesamtschule zu errichten.

Talea Rosenthal (von links), Ben Gabler, Sebastian Zinke und Jason Rulfs waren gemeinsam im Landtag.

Mobilbauklassen beschmiert

Habt ihr es mitbekommen? Gleich nach dem Beginn der Osterferien haben Unbekannte die Mobilbauklassen unserer Schule mit Sprüchen - vor allem Beleidigungen gegen die Polizei - beschmiert. Dieses Verhalten finde ich einfach erbärmlich. Ich verstehe nicht, wie man auf die Idee kommt, Beleidigungen gegen die Polizei an eine Schule zu schmieren. Dieser absolut sinnlose Akt von Vandalismus hat nicht nur hohe Kosten verursacht, sondern auch die Polizei auf den Plan gerufen: Es wurde Anzeige erstattet.                                                          Noah

So sehen Sieger aus

Großer Jubel bei den Klassen 5/2, 8/2 und 9/1 (Foto): Sie haben beim Fußballturnier der OBS Bomlitz in ihren Gruppen die ersten Plätze erreicht. In den Finalspielen setzten sie sich teilweise sogar gegen ältere Schüler*innen durch.

Die größte Stimmung kam in  der Sporthalle aber beim abschließenden Spiel der fairsten Spieler*innen aller Jahrgänge gegen eine Lehrerauswahl auf. Tosender Jubel brandete auf, als Achtklässlerin Lisa Bartels das Schülerteam mit einem platzierten Flachschuss ins Eck in Führung brachte. Der Torwart Herr Rentzsch-Holm hatte keine Abwehrchance. Da Tore von Mädchen doppelt zählten, lagen die Schüler*innen 2:0 vorn und sahen wie die sicheren Sieger aus.

Doch dann leitete Herr Hoffmann kurios mit dem Knie einen Konter ein, den Herr Reimers souverän vollendete - das 1:2 der Lehrer*innen. Mit zwei Soli drehte Praktikant Louis Klabotsch das Spiel dann noch zugunsten der Lehrerauswahl, die am Ende mit 3:2 die Oberhand behielt.

Für das Siegerteam standen außerdem Frau Nuß und Herr Siegel auf dem Platz. Unterstützt wurden die Lehrer*innen von Zehntklässlerin Nele Freytag. Am Ende überreichte Schulleiter Herr Böhm allen Klassen unabhängig von ihrer Platzierung eine Urkunde.

Die Ergebnisse der Schüler-Endspiele:

  • Jahrgang 5 & 6: Klasse 5/2 gegen Klasse 6/2 = 4:0
  • Jahrgang 7 & 8: Klasse 8/2 gegen Klasse 8/1 = 2:1 nach Elfmeterschießen
  • Jahrgang 9 & 10: Klasse 9/1 gegen Klasse 10/2 = 2:0

Große Torchance: Wird der Ball reingehen? Nein, knapp daneben.

Glanzparade: Engin lenkt den Ball noch gerade so eben übers Tor.

Strammer Schuss von Zehntklässler Ledion, doch die Abwehr der 9/2 steht. Dennoch siegt hier die 10/2.

Eckball von Nennad: Kommt der Ball zum freistehenden Mann in der Mitte durch?

Frau Nuß spielte als einzige Frau im Lehrerteam mit.

Herr Reimers (l.) und Herr Siegel organisierten das Turnier und waren im Lehrerspiel dabei.

Angel Grieß aus der 10/1 betätigte sich als Stadionsprecherin und erhielt großen Applaus dafür.

Schulleiter Herr Böhm (r.) dankt allen Beteiligten.

Texte/Fotos: Herr Hoffmann

Eine Milliarde Menschen steht auf

Tanzen gegen Gewalt an Frauen: Menschen in mehr als 200 Ländern beteiligen sich jedes Jahr an dem Aktionstag "One Billion Rising"  - Eine Milliarde (Menschen) steht auf. In Deutschland lief die Aktion in rund 150 Orten, darunter Walsrode. Schüler*innen und Lehrer*innen der OBS Bomlitz und der Ita-Wegman-Schule Benefeld machten gemeinsam ebenfalls mit. Zusätzlich zur Tanzaktion, bei der weltweit das gleiche Lied in verschiedenen Sprachen gespielt wurde, informierte die Leiterin der Walsroder Sozialarbeit, Cristine Idrizaj, Schulklassen der OBS über das Projekt.

Spende gegen Genitalverstümmelung

 Der Kiosk der Oberschule Bomlitz hat 500 Euro für "Plan International" gespendet, um die Organisation bei ihrem Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen in Afrika zu unterstützen. Das Kiosk-Team rief zugleich die weiteren Schüler*innen der OBS auf, ebenfalls Geld für diesen Zweck zu spenden. Plan International bezeichnet die Genitalverstümmelung als "gravierende Menschenrechtsverletzung". Die Praktik, die weiblichen äußeren Genitalien teilweise oder vollständig zu entfernen, sei schmerzvoll und traumatisierend. Der Organisation zufolge wird die Genitalverstümmelung vor allem in West- und Nordostafrika an Mädchen zwischen 6 und 13 Jahren vollzogen. Weltweit seien 200 Millionen Frauen und Mädchen betroffen. Das Kiosk-Team der OBS Bomlitz schließt sich der Sichtweise von Plan International an und spricht von einer "frauenverachtenden Tradition". 

Lehrer*in werden im Heidekreis: Warum es sich lohnt, zeigt der Landkreis in einem Video.

Den Zusammenhalt gestärkt

Der Jahrgang 5 hat sich am Mittwoch, 25. Januar, dem Sozialprojekt FairStärken gewidmet. In verschiedenen Spielen, Übungen und Aufgaben wurden den Schüler*innen die eigenen Stärken vor Augen geführt, die Teamarbeit gefördert, Sozialkompetenzen vermittelt und der Zusammenhalt der Klasse gestärkt. Besonders das Kistenrennen (Foto) sorgte für viel Spaß und Bewegung. 

Die Sozialarbeit der OBS Bomlitz hat das Projekt in Kooperation mit der Sozialarbeit der Stadt Walsrode in Bomlitz und dem Sozialraumpartner Venito in beiden fünften Klassen veranstaltet. 

Bjarne und die Wilden Kerle

Das Fußballspiel ist fast zu Ende. Werden die Wilden Kerle das 1:1 halten können? Noch einmal fliegt der Ball auf ihr Tor zu. Der Torwart ist geschlagen, doch Juli fliegt in die Schussbahn und wehrt den Ball in buchstäblich letzter Sekunde ab.

Diese Textstelle aus „Die Wilden Kerle – Juli, die Viererkette“ findet Bjarne Wiechers besonders spannend. Deshalb wählte der Sechstklässler von der Oberschule Bomlitz sie am Donnerstag für das Schulfinale im bundesweiten Vorlesewettbewerb der 6. Klassen aus. Da er diesen Text sowie eine vorgegebene Passage aus „Tom Sawyer“ nach Ansicht der Jury besonders gut vortrug, gewann er das Finale – und qualifizierte sich für den Kreisentscheid des Wettbewerbs.

Bjarne habe flüssig und überzeugend gelesen, dabei gut betont und sich in die Geschichten hinein gefühlt, befand die dreiköpfige Jury. 

Großes Lob bekamen auch die Zweitplatzierte Juliana Theile sowie die Drittplatzierten Christoph Penshorn und Jannik Lackner. Juliana und Christoph hatten aus verschiedenen Bänden von „Gregs Tagebuch“ vorgelesen, Jannik hatte eine Passage aus „Donnerwetter am Mount Schmeverest“ ausgewählt. Alle Schüler*innen wurden mit Urkunden und Buchpreisen prämiert.

Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels jährlich veranstaltet. Er beginnt auf Klassenebene, dann folgen Schul-, Kreis- und Bezirksentscheide, bevor es ins Landes- und ins Bundesfinale geht. Bewertet werden die Textstellenauswahl, die Interpretation des Textes und die Lesetechnik. 

Aufs Glatteis geführt

Der Schulwandertag der OBS führte manche Schülerin und Schüler auf neue Wege, beispielsweise die 10. Klassen (Foto) zum Eislaufen nach Mellendorf und danach auf den Weihnachtsmarkt in Hannover. Auch die 6. Klassen waren in Mellendorf. Die 5. Klassen fuhren ebenfalls nach Hannover und besuchten ein Museum. Die 7. Klassen erkundeten den Flughafen Hannover, während sich die 9. Klassen auf eine historische Erkundungstour durch die Eibia begaben.

Lieder zum Advent

"In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei", sang die Klasse 5/2 und läutete damit das wöchentliche Adventssingen an der OBS Bomlitz ein. Viermal, nach jedem Adventssonntag, singen Schüler*innen montags im Forum Weihnachtslieder. Nach der 5/2 wartete noch die 7/1 mit "Feliz Navidad" auf, bevor die Initiatorin der Aktion, Musiklehrerin Anna Czwalinna, mit Kollegin Imke Groffmann "Maybe this Christmas" anstimmte. Es durfte auch mitgesungen werden, was aber kaum auf Resonanz stieß. Vielleicht  beim nächsten Adventssingen?

Von der OBS an die BBS 

Wie jedes Jahr verbringen derzeit die 9. Klassen der OBS Bomlitz jeden Dienstag an der BBS Walsrode. Sie betätigen sich dabei in fünf verschiedenen Ausbildungs-bereichen: Ernährung (Foto), Pflege, Holzbau, Metallbau und Kfz-Werkstatt. Die Schüler*innen stellen dabei eigene Produkte und Waren her. Die BBS-Tage gehen noch bis in die Weihnachtswoche.

Beim DRK ein Koch werden

Das DRK hat sich mit seinen verschiedenen Ausbildungsbereichen dem 9. und 10. Jahrgang vorgestellt. Folgende Bereiche wurden vorgestellt:

• Erzieher*in
• Kaufmann*frau im Gesundheitswesen
• Koch*Köchin
• Bundesfreiwilligendienst

Darüber hinaus haben die DRK-Mitarbeiter*innen auch etwas zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Bereitschaft und Ersten Hilfe erzählt und zu dem Bereich Hausnotruf, der eine Station innerhalb der Ausbildung zum Kaufmann*frau im Gesundheitswesen ist.
Leider fehlte krankheitsbedingt der Bereich Pflege, dieser könnte aber in einem kleineren Rahmen noch einmal gesondert vorgestellt werden.
An kleinen Infoständen konnten sich die Schüler*innen informieren und mit den Ausbildungsleiter*innen ins Gespräch kommen.

Piraten kicken Grüne raus 

Überraschung bei der Juniorwahl an der OBS Bomlitz: Die Grünen schafften es bei der Schüler-Landtagswahl gar nicht erst in den Landtag. Sie erhielten nicht einmal 2 Prozent der Stimmen. Dafür meisterten die Piraten mit 9,3 Prozent nicht nur deutlich die Fünf-prozenthürde, sondern wurden auch gleich viertstärkste Kraft. Deutlich vorn lag die SPD mit 36 Prozent, gefolgt von der CDU mit gut 20 Prozent und der AfD mit 11 Prozent. Bei den Erststimmen gewann SPD-Kandidat Sebastian Zinke mit 46 Prozent ebenso klar.

An der Juniorwahl hatten 110 Schüler*innen der 8., 9. und 10. Klassen teilgenommen. Die 10. Klassen leiteten die Wahl und zählten die Stimmen aus. 

Fleißige Sammler*innen

Nach Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat auch Heidekreis-Landrat Jens Grote Schüler*innen der OBS Bomlitz für ihre Sammelfreude zugunsten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge gewürdigt. An dem Empfang beim Landrat (Foto re.) nahmen Lehrerin Kornelia Nuß (v.l.) sowie die ehemaligen OBS-Schülerinnen Lina Söder und Anastasia Henning teil. Die 10. Klassen hatten vergangenes Jahr mehr als 1000 Euro für den Volksbund gesammelt.

Von links: Lehrerin Kornelia Nuß, die Schülerinnen Lina Söder und Anastasia Henning sowie Landrat Jens Grote.

Viel mitgenommen

Nicht nur um viele neue Eindrücke, sondern auch um jede Menge Werbegeschenke reicher sind die Schüler*innen, die bei der Messe Work & Life dabei waren. Sie informierten sich über Berufe und nutzten die zahlreichen Mitmachaktionen.

Den Wald entmüllen

Jede Menge Müll haben die Schüler*innen der 8. und 9. Klassen beim internationalen Cleanup Day im Wald rund um die Schule gefunden. Dabei stach eine Müllart besonders hervor.

Beim Lesen helfen

Sie sind an 12 Schulen in der Region aktiv und nun auch in Bomlitz: Einmal wöchentlich kommt ein Leselernhelfer vom Verein Mentor Walsrode an die OBS. Bedarf gibt es sogar in den höheren Klassen.

Berufe kennenlernen

Sparkasse, Hagebau, IFF: Kennt jeder, aber was machen die genau? Antworten lieferten IHK-Ausbildungsbotschafter. Und brachten Werkstücke mit, wie hier eine Flaschenguss-form der Firma Röders Tec.

Endlich wieder AGs!

Medien, Garten, Handball: In diesem Schuljahr gibt es mittwochnachmittags wieder AGs. Unsere Schülerzeitung stellt nach und nach einige davon vor.


Aktionstag im Waldbad

Zum Ausklang des Schuljahres haben sich die Schüler*innen im Bomlitzer Waldbad in verschiedenen Wettbewerben gemessen. Jede Klasse hat sich einen ausgedacht.

Auf der Expo in Hannover

Mit einer Kräuterfarm hat die OBS Bomlitz mit einem eigenen Stand an der IdeenExpo in Hannover teilgenommen. Die gesamte Schule war vor den Sommerferien vor Ort.